5 Gründe warum Delfine böse Tiere sind

Wie ein moralischer Banküberfall ins Chaos führt KNPV / 14+ / 70 Min

«Und wenn sich Praxmarer und Nauer dann auch noch direkt beim Kino und seinen Mitteln bedienen… …dann ergibt das eine erzählerische Raffinesse, die dieses Puppenstück zu einem Ereignis macht, das mehr ist als Theater und auch mehr als Kino. Sondern irgendwie eine potenzierte Form von beidem zugleich.» Der Bund

Die Welt ist schlecht und jeder gute Wille umsonst. Das ist die schonungslose und bitterböse Quintessenz der fulminanten Inszenierung 5 Gründe warum Delfine böse Tiere sind der Berner Theatergruppe KNPV. Von Regisseur Dirk Vittinghoff temporeich und humorvoll in Szene gesetzt, zaubern Priska Praxmarer und Philippe Nauer im geschmeidigen Wechsel von Handpuppen- und Schauspiel eine schwarzhumorige Actionkomödie auf die Bühnenbretter. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Melanie, eine einfache und etwas naive Bankangestellte, die zu Beginn einen Banküberfall vereitelt. Eben noch als Heldin gefeiert, steht jedoch kurz darauf die Nachbarin vor ihrer Haustür und verlangt Wiedergutmachung: Der Verhaftete sei ihr Mann und das Geld dringend nötig für die Operation ihres schwerkranken Kindes. Vom schlechten Gewissen geplagt, beschliesst Melanie, die Geschehnisse zu „berichtigen“. Was folgt ist eine irrwitzige Aneinanderreihung (krimineller) Handlungen und Verstrickungen, an deren Ende es mehr als nur ein Opfer zu beklagen gibt.

KNPV, das sind Armin Kopp, Philippe Nauer, Priska Praxmarer und Dirk Vittinghoff. Sie sind seit vielen Jahren in der freien Theaterszene der Schweiz tätig. Die vier fanden sich im Frühjahr 2006 erstmals zu einer gemeinsamen Arbeit zusammen. Seither sind insgesamt 5 Theaterproduktionen entstanden. Ihre Stücke sind immer eine Mischung aus Puppenspiel und Schauspiel.

Trailer_delfine from vitti on Vimeo.

Dauer 70 Min
14+

Idee/Konzept/Text KNPV 
Spiel Philippe Nauer, Priska Praxmarer
Regie Dirk Vittinghoff
Puppen Priska Praxmarer
Kostüme Sibylla Walpen

Eine Koproduktion mit Kellertheater Winterthur und Schlachthaus Theater Bern